
INCHfurniture zeigt seine Neuheiten 2012 erstmals in der Schweiz.
Die Preview findet am 10. Mai im Westflügel statt.
Ab 19 Uhr mit Cocktails.
Anwesend: Designduo Yves Raschle und Thomas Wüthrich.
Wir freuen uns, Ihnen die Neuheiten und eine Auswahl der bisherigen Möbel zeigen zu dürfen.
Zu sehen im Westflügel, erhältlich ab Dezember.
Preis auf Anfrage. info@westfluegel.ch

Länge 215 oder 255 cm, Breite 88 cm, Höhe 74 cm
Teak massiv, geölt
Stahl, schwarz lackiert
Zu sehen im Westflügel, erhältlich ab Dezember.
Preis auf Anfrage. info@westfluegel.ch

Höhe 102 oder 189 cm, Breite 160 oder 240 cm, Tiefe 38 cm
Teak massiv, geölt
Stahl, schwarz lackiert

Miss Russian Switzerland, Miss Polefitness, Miss Autoemotionen, Miss Bikini oder Miss Bern-Ost heissen die Schönheitswettbewerbe. «Miss» ist das Fotobuch über die Teilnehmerinnen.
Buchvernissage: Donnerstag, 26. April im Westflügel, Zürich.
Ab 19 Uhr mit Apéro Riche.
Fotograf Martin Guggisberg und Verleger Patrick Frey sind anwesend.
Alle 119 bisher in der Edition Patrick Frey erschienenen Bücher und Raritäten sind nach der Vernissage bis Ende Mai im Westflügel erhältlich.
«Miss». Edition Patrick Frey. No 120. Gebunden, 76 Seiten, 32 Farbabbildungen.

Bestseller-Autor Christian Kracht besucht dieser Tage Zürich und stellt seinen neuesten Roman «Imperium» vor. Dieser schlug in den letzten Wochen hohe Wellen und wurde in den Medien ausführlich diskutiert. Doch nicht nur Krachts aktuelles Buch sondern auch seine früheren Werke sind äusserst lesenswert. Deshalb widmet der Westflügel dem Schweizer Autor eine Woche lang sein Schaufenster: Alle seine nicht vergriffenen Werke sind während dieser Zeit bei uns erhältlich, auch das in der Schweiz ansonsten nicht verfügbare «Five Years», welches im Zusammenhang mit dem Erscheinen von «Imperium» ebenfalls für Furore sorgte.
Und für alle Kracht Fans noch etwas ganz Besonderes: Ab Donnerstag stehen zehn signierte Exemplare des vor kurzem erschienen limitierten und numerierten Hörbuchs «Triptychon» zum Verkauf. Krachts Romane «Faserland», «1979» und «Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten» gelesen von Dirk von Lowtzow, Schorsch Kamerun und Dieter Meier.

Buchvernissage: Mittwoch, 1. Februar, 19 Uhr
Westflügel, Im Viadukt 33, 8005 Zürich. Eintritt frei.
Was wäre unser Alltag ohne Gore-Tex, Auto und Kondome? Hinter jedem Ding steckt eine Geschichte. Auf die Idee Zuckerwatte kam ausgerechnet ein Zahnarzt. Den Würfelzucker verdanken wir einem blutigen Daumen, die Magenspiegelung einem Schwertschlucker. Hans-Martin Bürki-Spycher erzählt die 365 wahren Geschichten – von der Abhörwanze über Corn Flakes, Karaoke und Labello bis zum Klettverschluss und dem Zwiebelhacker.
Hans-Martin Bürki-Spycher: 365 Erfinder.
Gebunden, 448 Seiten, 34 Franken. Illustriert von Markus Roost und Roland Hausheer. Bestellen.
Als Sechzigjähriger veröffentlichte er seinen ersten Roman «Vor dem Sturm». Zwanzig Bücher und zwei Jahrzehnte später erschien 1899 Fontanes letzter Roman «Der Stechlin».
Die Handlung? Keine. Der preussische Major ausser Dienst, Dubslav von Stechlin, lebt auf Schloss Stechlin, am gleichnamigen See, und stirbt schliesslich. Der Konservative sieht an seinem Lebensabend eine neue Zeit aufziehen. Der Adlige spürt, wie die Industrialisierung den Aufstieg von Bürgertum und Arbeiterschaft einleitet. Er nimmt es fast schon neugierig hin, denn er denkt in grossen Zügen und ist auch sonst generös genug, das Konservative nicht zum Mass aller Dinge zu erheben. «Ich respektiere das Gegebene. Daneben aber freilich auch das Werdende, denn eben dies Werdende wird über kurz oder lang abermals ein Gegebenes sein.» Still freut sich der Major sogar über seine Niederlage gegen einen sozialdemokratischen Mitbewerber bei den Reichstagswahlen.
Der stilvolle Major von Stechlin und der Stilist Fontane: Deren Buch schenkte mir mein Deutschlehrer Peter Wolf, als ich vierzehn war: «Noch bist du zu jung, irgendwann wirst du den Band lesen und lieben.» Jahre später griff ich zum «Stechlin», seither immer wieder. Der bereits vom Tod gezeichnete Fontane lässt im Roman eine junge Gräfin sagen: «Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollten wir lieben, aber für das Neue sollten wir recht eigentlich leben. Und vor allem sollten wir, wie der Stechlin uns lehrt, den grossen Zusammenhang der Dinge nie vergessen. Sich abschliessen heisst sich einmauern, und sich einmauern ist Tod.»
Das vorgestellte Werk Der Stechlin von Theodor Fontane (Manesse). Bestellen.
Auf dieses wunderbare Buch wurde ich durch eine Besprechung in der Zeitung aufmerksam: Emanuel, ein Chemiestudent aus Rumänien, erfährt in Paris, dass er an Knochentuberkulose leidet. Wenige Tage später wird er in ein Sanatorium in Berck an die französische Küste gebracht und kann fortan sein Leben nur noch liegend verbringen, eingegipst von Brust bis Hüfte. Im Speisesaal des Sanatoriums betrachtet er die Kranken in ihren Betten wie in einem Theater, wechselt selbst auch von einer Wirklichkeit zur andern. Im Sanatorium gibt es ein «normales Krankenleben»: Es werden Feste gefeiert, Ausflüge in die Dünen unternommen, Emanuel lässt sich auf eine heftige Liebschaft mit einer Gesunden ein. Das Buch endet nach einem Jahr mit dem Umzug in ein Schweizer Sanatorium in den Bergen.
Der Autor, der an der gleichen Krankheit litt und ab dem 20. Lebensjahr bis zu seinem frühen Tod zehn Jahre fast ausschliesslich liegend verbrachte, beschreibt die Welt der Kranken mit einer aussergewöhnlichen Sensibilität für die Innen- und Aussenwelt und ganz ohne Selbstmitleid. Er beschreibt Momente der extremen Einsamkeit und Verzweiflung, aber auch «wie viel Glück im Unglück noch bestehen kann». Die Sprache, mit der er Stimmungen in den Dünen oder eine banale Wand im Sanatorium beschreibt, ist so schön, dass man die Sätze zweimal liest. Als Ärztin einmal so tief in die Welt der Kranken einzutauchen, ist lehrreich und macht betroffen. Diese Betroffenheit kommt hoffentlich anderen Kranken wieder zugute.
Das vorgestellte Werk Vernarbte Herzen von M. Blecher (Suhrkamp, 2006). Bestellen.
Vor die Aufgabe gestellt, ein Buch vorzustellen, das mich geprägt hat, hatte ich erst mal zu grübeln. Zwar einiges an Literatur konsumierend, fand ich das Wort «prägend» dann doch etwas gross. Letztlich habe ich mich für ein Buch entschieden, das ich einst gekauft habe, weil der Titel so wunderbar grossmäulig daherkam. Als ambitionierte Hobbymusikerin wollte ich wissen, was der Herr Hentschel – deutscher Musikfachmann – denn da für Tipps hat, um es in 100 Tagen zu was zu bringen… und es stellte sich heraus: Was da dem Titel nach wie ein Castingshowleitfaden klingt, ist ein witziges Werk. Einfallsreiche Ratschläge, 100 an der Zahl, von denen man sich als Garagenband einige zu Herzen nehmen sollte, wenn man vorhat, auch mal ausserhalb des Pfarreiheims aufzutreten… vielleicht ja sogar mit Publikum. Der Autor beschränkt sich aufs Drumherum – der künstlerisch-musikalische Teil wird ausgespart. Enthalten sind Ideen, um seine Band bekannt zu machen, um an Auftritte zu kommen, Vertragliches, Werbetechnisches, Urheberrechtliches… Das Internet wurde weitgehend ausgeklammert (altes Buch halt). Kurz: Es geht um die trockene Arbeit rund um die Kunst, die so vielen Künstlern ein Graus ist, ohne welche die Kunst an sich aber wenig Sinn macht. Ich fand das Buch damals so schön, weil es gut tat zu sehen, dass alle mit den gleichen Problemen kämpfen. Dass sich alle mal durch leere Turnhallen spielen mussten und dass auch andere für eine Kiste Bier und einen kurzen Gig viele Kilometer weit fuhren… Ein Mutmacherbuch. Mit einem bescheuerten Titel. Aber prägend.
Dieses Buch ist nur noch antiquarisch erhältlich.
Alle Bücher der ersten 5 Jahre Echtzeit Verlag, von den Kaltenbach-Kochbüchern über Michèle Rotens «Wie Frau sein» bis zu «Yello» mittlerweile über 50 Titel.
Das limitierte Hörbuch Triptychon von Christian Kracht aus dem swissandfamous Verlag. «Das am schönsten gestaltete Hörbuch des Jahres. Und mit seinen Protagonisten Kracht, von Lowtzow, Kamerun und Meier auch das coolste.» Vogue
Der «Magazin»-Loro von INCH. Kein Mensch braucht einen Beistelltisch — bis man dann mal einen hat. Loro ist 74 cm hoch und hat einen Durchmesser von 42 cm. Und wissen Sie was? Er ist nicht nur schön, sondern auch schön praktisch.
Sonntagsverkauf 4. und 18. Dezember von 11 bis 18 Uhr. Wir freuen uns über zahlreiche Besucher.